Die Akteure

Die Akteure


Montag, 22. März 2010

Schule Schule Schule Schule Schule Schule Schule Schule Schule

Und es geht weiter....


In diesem Eintrag wollte ich noch Mal ein paar Fotos von St. Denis zeigen. Von den Proben, die in den letzten Wochen sehr viel Zeit in Anspruch genommen haben, von unseren Schülern und uns, von den Arbeiten am Neubau, der in Zukunft als Unterkunft für die männlichen „Boarding-Schüler“ dienen soll und nochmals einige Bilder vom Volleyballtraining!

Wie ich bereits im letzten Blogeintrag angekündigt habe, kam vergangene Woche Maria Camp, die Direktorin von „Into Your Hands“ aus Amerika zu Besuch. „Into Your Hands“ unterstützt seit vielen Jahren die Schule, in der wir arbeiten und somit sind die Leute der Organisation und vor Allem Maria Camp sehr dankbar  und das wurde bei der Empfangsfeier auch ordentlich gezeigt!
Dafür wurde fleißig geprobt. In den letzten 3 Wochen ist sehr viel Unterricht ausgefallen, da die Schüler stunden und tagelang die Tänze und Lieder einstudiert haben, die am Tag der Anreise vorgetragen wurden.

Tanz- und Trommelproben im Schulhof


Auch wurde noch fleißig an dem Neubau auf dem Schulgelände gearbeitet, da sie das Gebäude bis zu dem Tag fertigstellen wollten, an dem die Besucher erwartet wurden. Also wurden auch hier die Schüler eingespannt, die fleißig gestrichen und gemalt haben.



das neue "Dormitory"

Schüler streichen und beschriften das Gebäude

die Sanitären Anlagen. 4 Latrinen (Plumpsklos) und 6 Nasszellen, 
in denen "geduscht" wird. Ich habe das Wort deshalb mit Anführungsstrichen versehen, da  in Uganda eine Dusche absoluter Luxus ist. Normal wäscht man sich mit Wasser aus einer Schüssel.


Unsere Volleyball-AG läuft soweit ganz gut. Wir spielen Dienstags mit den Lehrern, Samstags mit den Mädchen und Sonntags mit den Jungs. Unser Ziel ist es mit den Lehrern ein Team zu bilden, mit dem wir der Einladung des Primary-Headteachers folgen können und somit dessen Team der Nachbarschule schlagen können und mit den Schülerteams wollen wir eines Tages an einem Wettkampf im Masaka-Distrikts teilzunehmen, welcher einmal in jedem Term stattfindet.



...

Zuspiel-Übung im Halbkreis

Systemtraining: Zuspiel, Stellen, Angriff

Christina und Jamie schauen zu

Ivan und Daniel

David, ein S3 Schüler, der unserem Clan (Nsenene) angehört und sich somit schon am Anfang des Jahres als unser Bruder vorgestellt hat ;) und ich


Auch habe ich vergangene Woche mal wieder meine Kamera mit in den Unterricht genommen, da die Schüler absolut auf Fotos abfahren und nichts lieber tun, als selber Fotos zu machen. Daher ist auch dort noch das eine oder andere lustige Foto entstanden:

Daniel und Ich in unserer S2 

S2 Schüler posieren für die Kamera ;)

Daniel und Muzafalu 

S2 Schüler und ich



Fortsetzung folgt...


Abschied und Empfang, merkwürdiger Schweinetransport...

Hallo zusammen,


da sich hier seit meinem letzten Blogeintrag wieder einiges getan hat, dachte ich, ich aktualisiere den Blog mal wieder. Ich hoffe, euch geht es allen gut und dass sich der Frühling nun endgültig angekündigt hat! Bei uns ist es derzeit wieder unendlich heiß und oft sehr schwül, was die Arbeit nicht ganz einfach macht, da man schon beim bloßen Vorbereiten von Unterrichtsstunden im Schweiß badet. Vom Volleyballspielen ganz zu schweigen...
Aber im Grunde passt alles.

Ich werde die vergangenen Geschehnisse in mehrere einzelne Einträge gliedern, da es sonst wieder ein endlos langer wird.
Also beginne ich mit dem Abschied von Father Edward und dem Empfang unserer neuen Kollegen, Father John Bosco und Father Pascal.

Bevor Father Edward ausgezogen ist, hat er noch mit den Primary Kids zusammen fleißig Mais geerntet, da es als Abfindung ausgehandelt wurde...

Father Edward und ein paar Primary Kinder, 
die ihm helfen den Mais zu verladen

die Rückseite unseres Parishgebäudes und Mais, 
der gerade in der Sonne trocknet


ebenfalls auf dem Parishgelände. links das Parishgebäude, in dem wir leben, rechts Lagerhütten und die Küche. Blick auf das alte Parishgebäude, in dem momentan unser Essraum ist.

Jede Menge Mais...

Maistransport mit einem Motorroller


... außerdem wurden zwei unserer großen Schweine verkauft, da sie ausgewachsen waren und somit einen ordentlichen Geldbetrag einbringen würden. Die Art und Weise, WIE die Tiere verkauft und verladen wurden, war für uns neu und wir waren hin und hergerissen, ob wir lachen oder Mitleid haben sollten...



ihr könnt euch wohl ungefähr vorstellen, 
wie das Schwein um Hilfe geschrien hat...

... bis ihm der Schnabel zugebunden wurde...

Boda-Boda mit 3 Personen und einem Schwein :D


Dann war es so weit und der letzte gemeinsame Tag war gekommen, was für uns echt komisch war, da wir bereits zum zweiten Mal im vergangenen halben Jahr von der gesamten Mannschaft Abschied nehmen mussten.

Daniel, Father Edward, Christina und Ann 
bei der letzten gemeinsamen Tea-time


Als Fr. Edward abgereist war, wurde das Parish für den Empfang der neuen Priester vorbereitet. Soll heißen es waren Unmengen Kinder damit beschäftigt den Rasen zu mähen, den Hof zu kehren und das Gebäude durchzuwischen. Das klingt für deutsche Verhältnisse nun äußerst merkwürdig, jedoch ist das hier völlig normal. Wenn man in die Primary geht ist ein gewisser Dienst in der Gemeinde üblich. Soweit ich richtig informiert bin, bekommen die Kids im Gegenzug Religionsunterricht.



Primarys beim Rasenmähen

Pause...


Dann war der Tag gekommen, an dem die neuen Fathers erwartet wurden. Massen von Menschen waren um das Parish versammelt und warteten gemeinsam darauf die Neuankömmlinge mit Gesang, Tanz und Applaus zu empfangen. Auch das verlief wieder typisch Afrikanisch, da einer der Fathers mit seiner Fahrzeugkolonne einige Stunden zu spät kam, da sie sich, soweit wir das richtig verstanden haben, verfahren hatten! ;)
Als dann endlich alle versammelt waren, folgten unzählige Begrüßungsreden des Headmasters von St. Denis (unserer Schule), dem Gemeindevorstand und anderen Anwesenden. Bei einem besonderen Anlass  ist es hier üblich, Sodas (Cola, Fanta, Sprite, uvm.) auszuschenken. Da es als etwas ganz Besonderes gilt.



Empfangsfeier der 2 neuen Fathers



Bereits der erste Eindruck von den beiden neuen Pfarrern war sehr gut. Sie sind 31 Jahre jung, aufgeschlossen und weltoffen. Wir haben zusammen eine super Zeit hier und sind eigentlich nur am Lachen.
Kurz: Es hätte keinen besseren Ersatz geben können!

Als wir vor einigen Tagen aus der Schule kamen, saß Fr. John Bosco draußen auf der Veranda und trug American- Football- Kleidung, was wir super  fanden, da wir das nie von einem Priester erwartet hätten. Und dazu noch ein ganz besonderes Trikot ;) ...

Father John Bosco. ;)



Nun noch ein paar Bilder, die ebenfalls zu diesem Zeitpunkt entstanden sind.

unser Hund Simba, der mit uns im Parish lebt...

... und eine seiner Mitbewohnerinnen, 
um die wir ihn erleichtert haben. 
(ungefähr so groß wie eine große Rosine)

das ist Paolo, ein älterer Herr, der oft um das Parish herumstreunt, dort kehrt und anscheinend etwas verwirrt sei. Er erzählt uns immer Geschichten auf Luganda, von denen wir kein Wort verstehen. Einmal hat uns Father Edward übersetzt und die Geschichte handelte von einem Europäer, der ihm anscheinend vor langer Zeit Land versprochen hatte und deshalb fragte er uns, ob wir DIE Europäer seien, die ihm nun sein versprochenes Land geben würden. 
Jedoch soll er angeblich jedes mal eine neue Geschichte erzählen
Er ist aber äußerst freundlich und lacht und klatscht immer, wenn er uns sieht. :)

Kurz nach der Anreise der 2 neuen Fathers haben sie sich daran gemacht, das alte Motorrad wieder in Gang zu bringen, von dem wir hoffen, dass es nun bei uns im Parish bleiben wird, um uns somit als fahrbarer Untersatz zu dienen!


Fortsetzung folgt...
  

Samstag, 20. März 2010

NEW BLOG ENTRY IS COMING SOON! / NEUER BLOG EINTRAG BEREITS IN ARBEIT UND WIRD DIE TAGE HOCHGELADEN!!!

Ich muss mich entschuldigen,
ich hatte eigentlich geplant bereits eher einen neuen Blogeintrag hochzuladen, jedoch kam die letzten Tage immer etwas dazwischen... 
ich muss euch also nochmals um ein 1 - ein paar Tag(e) vertrösten!!!


Liebe Grüße,
Philipp

Mittwoch, 10. März 2010

Abschied von Father Edward

Hallo allerseits,


wie vermutlich bereits einige von Euch mitbekommen haben, hat sich hier im Parish einiges verändert. Der Bischof der Diözese hat erneut alle Priester unseres Parishs transferiert, d.h. in andere Gemeinden versandt, ganz spontan und mehr oder weniger unterwartet. Nach einigen Konflikten war es dann soweit und es hies erneut Abschied nehmen.
Father Edward, mit dem wir wirklich äußerst gut zurechtkamen hat das Parish heute Abend verlassen. Mit Hilfe eines Lastwagens hat er all sein Hab und Gut in das neue Parish transportiert und ist nun mit samt der Sekretärin, die unter seiner Leitung das Parish verwaltete, ausgezogen. Da der andere Priester, Fr. Mutebi, seit längerem nicht mehr hier zu sehen war, sind wir, die momentan 4 Muzungus, gerade alleine im Parish. Die neue Belegschaft wird voraussichtlich morgen Nachmittag anreisen und ihre Posten aufnehmen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht.
Der Abschied heute war auf jeden Fall sehr merkwürdig, da es für Daniel und mich bereits das zweite Mal in den vergangenen Monaten war, dass die gesammte Belegschaft versetzt wurde. Außerdem ist es äußerst selten, dass ein Priester innerhalb eines Jahres mehrfach transferiert wird...

Am vergangenen Wochenende waren wir erneut in Kampala, wo wir unseren Bekannten Henry besucht haben. Leider war Henry nicht zuhause, aber er hat uns trotzdem in seiner Wohnung leben lassen.
Wir haben viele unserer Freunde dort wiedergetroffen und hatten gemeinsam ein tolles Wochenende. 
Am Samstagabend hat Christina, unsere Mitbewohnerin, ihre Nachfolgerin abgeholt, weswegen wir u.a. auch nach Kampala gefahren sind. Jamie kommt aus den USA und war gerade mehrere Monate in Tansania zugange. Nun wird sie für weitere 12 Monate hier im Parish leben und uns somit bis zum Ende unseres Aufenthaltes Gesellschaft leisten.

Gerade proben die SchülerInnen von St. Denis fleißig für den Empfang der Verantwortlichen von Seiten der amerikanischen Organisation, die uns kommende Woche besuchen kommt. Durch außerplanmäßige Chor- und Tanzproben fällt momentan viel Unterricht aus, was für uns nicht ganz einfach ist, da wir für Deutsch so oder so bereits recht wenige Stunden zur Verfügung haben.

Ansonsten gibt es nicht viel Neues zu berichten.
Wir arbeiten fleißig in der Schule, trainieren mit den Schülern Volleyball, unterrichten weiterhin Deutsch und Musik und sind im Großen und Ganzen sehr zufrieden.
Auch soll jetzt eine Volleyball-AG für unsere Lehrerschaft starten, da wir von dem Rektor der naheliegenden Primary School zu einem Match "Primary-Lehrer vs. Secondary-Lehrer" aufgefordert wurden. Daher heißt es nun fleißig trainieren!
Leider wurde uns in den vergangenen Wochen, des unbeständigen Wetters wegen, öfter ein Strich durch die Rechnung gemacht, als wir bereits Termine fürs Leheretraining ausgemacht hatten. Zur Zeit regnet es häufig und ab und an kann es auch ganz nett kalt werden, was wir absolut nicht mehr gewöhnt sind!
Es kommt daher auch vor, dass wir nur mit Softshell Jacke + Regenjacke ausgestattet das Haus verlassen können, da es uns anderenfalls zu kalt wäre. Für Euch in Deutschland ist das derzeit wohl unvorstellbar, aber unser Organismus hat sich total auf die Temperaturen hier eingestellt und friert somit bei 15°C!!! :D
Auch berichten die Einheimischen uns immer wieder davon, dass das Wetter seit den letzten Jahren sehr unüberschaubar und nahezu unvoraussehbar geworden ist. Sie machen den Klimawandel dafür verantwortlich und haben große Schwierigkeiten mit der Landwirtschaft, da die Regen- und Trockenzeiten sehr unregelmäßig kommen und gehen...
Die letzten Tage war es wieder tierisch heiß und schwül, was wirklich merkwürdig ist, da sich deutscher Herbst und Sommer abzuwechseln scheinen... ;)


Soweit so gut,
ich melde mich wieder, sobald es Neuigkeiten gibt!

Gute Nacht,
Philipp

Sonntag, 14. Februar 2010

Zwischenseminar , Heimreise, Volleyball mit den Schülern und vieeeeeeeele Mangos!!!



Als wir in Nairobi ankamen, wurden wir von einer Frau, die wir bis dahin noch nicht kannten nachts um 2 Uhr vom Buspark abgeholt. Da wir uns mit ihr sehr gut verstanden, lud sie uns zu sich Nachhause ein, wo wir kostenlos in ihrem Zimmer leben konnten. Also wohnten wir zu dritt in einem Viertel in Nairobi, welches als sicher gilt, im Hinterhof eines Arbeiterhauses in einem etwa 10qm großen Zimmer. Dort blieben wir 5 Tage, bis am 1.Februar der Seminar im Shalomhaus in Nairobi begann.

 
Abendessen


Wir waren äußerst froh, dass uns die Dame in ihrem Heim aufgenommen hatte, da wir so viel Geld sparen konnten, da Nairobi verhältnismäßig teuer ist. So konnten wir uns unabhängig in der Stadt bewegen, alles ansehen, was uns interessierte und hatten einen sicheren Schlafplatz.

 
der German Point im Village Market... 
hier gibt es Paulaner Weißbier, Schnizel, etc...


Am Montag, den 1.2.10 sind wir dann mit dem Bus und einer weiteren Volontärin, die wir auch aus Deutschland kannten, zum Shalomhaus gefahre, wo am Abend das Seminar begann.
Es hat viel Spaß gemacht die ganzen anderen Freiwilligen wiederzusehen, sich auszutauschen und über Probleme zu reden. Ich denke es hat wirklich allen gut getan. Der Leiter, ein Combonimissionar aus Deutschland, der in Kenya lebt, war super freundlich und flexibel, d.h. er lies uns viel Freiraum zum Reden und selbstständigen Austausch.



 Johannes beim Umzug ;)

Auch plante er eine Exkursion in die Slums von Nairobi, in denen 2 deutsche Volontäre und Teilnehmer des Seminars eingesetzt sind. Wir haben uns diverse Projekte dort angesehen, die Wohnung der beiden Jungs besichtigt und waren sehr geschockt über die Verhältnisse in denen die Menschen dort lebten.
Jedoch wurde uns erklärt, dass viele der Menschen, die in den Slums von Nairobi wohnen, mehr oder weniger freiwillig dort leben und sich sogar entschieden haben, in diesen Verhältnissen zu leben, da sie so in Stadtnähe sind.

die Müllkippe, die direkt an die Slums angrenzt. 
Jeden Tag sollen etwa 2000t Müll abgelagert werden. 
Außerdem soll die Müllkippe Arbeitgeber für viele Menschen sein, 
die dort nach Plastik und Essen suchen. 
Es sollen sogar einige Menschen dort wohnen.


 
Der Nairobi River fließt durch die Müllkippe und dann durch die Slums. 
Die Wasserfarbe ist etwas von Öl und anderen Verunreinigungen 
geprägt und das Ufer ist ein einziger Deich aus Müll...


 
eine Gasse in den Slums. ein Schwein liegt 
im Dreck/Müll und schläft.


Ein paar Zahlen:
Nairobi hat etwa 4 Mio Einwohner, davon leben etwa 2,5 Mio in den Slums und dies auf weniger als 5% der Fläche, welche Nairobi umfasst! UNFASSBAR!

Einen Abend haben wir in einem Äthyopischen Restaurant verbracht. Das Essen war hervorragend und komplett anders, als alles was wir bisher gegessen hatten.

 den "Uganda-Boys", 
wie wir von den anderen Seminarteilnehmern genannt wurden, 
schmeckts!



Ein großer Fladen aus Sauerteig und verschiedene scharfe Fleisch-, bzw. Gemüsesoßen. Der weiße Fladen diente als Besteck ;) War auf jeden Fall eine Erfahrung wert und super lecker!



Nach unserer langen Reise durch Tansania und Kenya, waren wir wirklich froh, als wir wieder in Uganda ankamen! Wir stiegen aus dem Bus in Kampala und alles war uns vertraut, die Wochen zuvor sind wir desöfteren blind durch die Gegend geirrt, da wir uns absolut nicht auskannten, bzw. der Sprache nicht mächtig waren!
Nach 16 Stunden Fahrt von Nairobi nach Kampala, weiteren 4 Stunden Fahrt von Kampala nach Masaka und einer weiteren Stunde nach Makondo, waren wir eeeendlich wieder zuhause und konnten unsere Rucksäcke auspacken, aus denen wir nun 1,5 Monate gelebt hatten...

Mir ist auch aufgefallen, dass ich die Bilder unserer Schule, die ich schon vor Wochen gemacht habe, nocht gar nicht hochgeladen habe. Somit werden diese jetzt im selben Abwasch mit den neuen Fotos unserer Volleyball-AG veröffentlicht!

 
Blick auf den Schulhof. der Baum in der Mitte enthält die alte Autofelge, 
die als Schulglocke dient
  
 die Library, Aula und der Computerraum
  
 hier findet die Morning Assembley statt, wo die Hymnen Ugandas, 
der Organisation, der Schule und des Districts gesungen werden
  
 das Headmaster Office
  
in dem rechten Gebäude befindet 
sich u.a. unser Senior 1 Klassenzimmer
  
 der Fußballplatz hinter der Schule
 
unsere Kirche. ganz links sieht man noch die Ecke des Parish Gebäudes, 
in dem wir leben

Da der Seminar schon in den neuen Schulterm gefallen war, war der Schulbetrieb schon wieder aufgenommen und wir konnten sofort mit Unterricht anfangen.
Das neue Schuljahr brachte uns eine neue Senior 1 Klasse, die noch nie etwas von Deutsch gehört haben und somit sehr interessiert sind, etwas zu lernen.
Auch haben wir, wie bereits angekündigt, endlich das Volleyballfeld gebaut, welches wir schon vor den langen Ferien geplant hatten. Also haben wir einen Baum gefällt, um Pfosten herzustellen, Löcher gegraben, um die Pfosten zu verankern und den Rasen gesäubert... Da auf dem Schulgelände diverse Kühe unterwegs sind, könnt ihr euch vorstellen wie es dort ausgesehen hat. Nun joa, ich habe etwa 1 Stunde mit einer Machete und den blosen Händen Kuhfladen aufgesammelt und entsorgt. Dann haben wir mit einem Seil das Spielfeld abgesteckt und das Netz installiert. Als es fertig war, haben wir sofort mit ein paar Schülern zu Spielen begonnen. Alle waren sehr begeistert und wollten gar nicht mehr aufhören.

 
 Verankern der Pfosten
  
 Graben der Löcher für die Netzpfosten
  
 Einsammeln der Kuhfladen ;)
  
 Rasen mähen, mit der "native" Sense...
  
 Das fertiggestellte Feld hinter der Schule
  
 erste Spielversuche mit Teams
  

  
 Zuschauer, v.a. aus Senior 3
  
 Übungen in der Kleingruppe



Als wir in Makondo ankamen waren, hat uns Fr. Edward gleich mit auf eine "Mango-Tour" genommen, da momentan die Mango-Saison schlechthin ist. Alle Bäume sind übervoll mit saftigen, zuckersüßen Mangos. Das war wie im Traum. Wir sind auf die Bäume geklettert, haben die Früchte heruntergeschüttelt und haben so viele Mangos gegessen, dass uns am Abend fast schlecht war ;)

 
 unsere Mittbewohnerin Christina

ERNTE:
  
 Fr. Edward war der Erste, der überraschenderweise 
auf einen Baum geklettert ist und Unmengen 
an Mangos heruntergeschüttelt hat. Trotz weißem Hemd und Anzughose ;)
  

  

  

  
 ein kleiner Abschnitt des Zaunes, den Fr. Edward gerade aufstellen lässt, 
um in diesem mehrere Hektar großen Gelände Kühe zu halten.
 
 die neue Hütte, die gerade für den Mann errichtet wurde, 
der für unsere Kühe sorgt.

Und zum Schluss noch ein nettes Bild einiger Primary Schüler, die uns neugierig in unserem Zimmer besuchen und ein Bild der Mitbringsel von Christina, welche sie aus Wien mitgebracht hat, als sie über Weihnachten ihre Familie besuchen war.




Jetzt habe ich wieder ganz schön aufgeholt, was das Hochladen von Fotos angeht...
Ich wünsche euch alles Gute und man hört bald wieder voneinander!


Liebe Grüße
Philipp