Hallo zusammen,
gestern sind wir nun endlich nach Mbiriizi zu Adrian gezogen, wo wir die naechsten 2 Wochen wohnen werden. Auf Grund des vielen Regens mussten wir die Fahrt immer wieder verschieben, da die Strasse dorthin nicht befahrbar war.
Gestern nachmittag hat uns Charles unser Schulleiter abgeholt und wir haben uns auf die Rallye begeben. Ich verwende das Wort Rallye nicht umsonst, denn die Fahrt war wirklich aussergewoehnlich. Die Strasse war ein einziges Schlammloch und Charles hatte alle Haende voll zu tun, das Auto auf dem Weg zu halten... Aber nach einer guten Stunde waren wir dann auch vor Ort.
Adrian hat und herzlich empfangen und wir freuen uns, die naechsten Wochen dort verbringen zu koennen. Vermutlich werden wir im Buero der ELternorganisation JOMPADO mithelfen, die fuer unser Projekt dort zustaendig ist.
Heute Morgen sind wir dennoch in Richtung Kampala aufgebrochen um einige Leute wieder zu treffen, die wir seit langer Zeit nicht mehr gesehen haben.
Am Montag werden wir zurueck nach Mbiriizi, um dort mit usnerer Arbeit zu beginnen.
Nur soviel zu den aktuellen Dingen.
Viele Gruesse aus Kampala und alles Gute.
Philipp
Die Akteure
Blog posts now also in English!!!
Freitag, 7. Mai 2010
Montag, 3. Mai 2010
Regenzeit und eine sehr bewegende Begegnung.
Hallo nochmal,
wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, herrscht bei uns gerade Regenzeit und es regnet in enormen Menge. Auch wenn die Sonne meist Nachmittags wieder zum Vorschein kommt, regnet es doch meist die Nächte durch. Die Mengen an Wasser die hier runterkommen, sind absolut nicht mit zuhause vergleichbar und haben mitunter zur Folge, dass die Straßen, bzw. Wege nicht mehr begehbar sind, oder dass sich das Wasser in die Häuse bahnt und somit für nasse Betten sorgt, bis hin zur Zerstörung von Pflanzen, da Bananenstauden von den Wassermassen einfach zerschlagen werden und umfallen. Trotzdem sehen die Leute es natürlich positiv, da Wasser immer Leben bedeutet. Die gepflanzten Pflanzen können sprießen und das bedeutet es gibt wieder etwas zu ernten.
In den vergangenen Tagen sind häufig Autos in der Gegend im Schlamm stecken geblieben und das Hilfsgeschäft Einheimischer blühte, die mit Schaufeln, Brettern und Seilen Leuten aus der Misere helfen konnten.
wie einige vielleicht schon mitbekommen haben, herrscht bei uns gerade Regenzeit und es regnet in enormen Menge. Auch wenn die Sonne meist Nachmittags wieder zum Vorschein kommt, regnet es doch meist die Nächte durch. Die Mengen an Wasser die hier runterkommen, sind absolut nicht mit zuhause vergleichbar und haben mitunter zur Folge, dass die Straßen, bzw. Wege nicht mehr begehbar sind, oder dass sich das Wasser in die Häuse bahnt und somit für nasse Betten sorgt, bis hin zur Zerstörung von Pflanzen, da Bananenstauden von den Wassermassen einfach zerschlagen werden und umfallen. Trotzdem sehen die Leute es natürlich positiv, da Wasser immer Leben bedeutet. Die gepflanzten Pflanzen können sprießen und das bedeutet es gibt wieder etwas zu ernten.
In den vergangenen Tagen sind häufig Autos in der Gegend im Schlamm stecken geblieben und das Hilfsgeschäft Einheimischer blühte, die mit Schaufeln, Brettern und Seilen Leuten aus der Misere helfen konnten.
Adrians Auto sah aus, als hätte er an einer Rallye teilgenommen ;)
Als wir vorgestern mit Father Pascal nach Masaka fuhren, um einige Erledigungen zu machen, mussten wir einen merkwürdig abgelegenen Trampelpfad fahren, da die Wege, die man normalerweise nach Masaka befährt, nicht begehbar waren. Also sind wir durch die hinterletzte Pampa gefahren, auf Wegen die normalerweise nur von Fußgängern durch den Busch verwendet werden. Trotz des Vierradantriebs sind wir häufiger mal fast quer daher gekommen und haben ab und an kleine Bäume touchiert. Trotz allem sind wir nach längerer Fahrt unbeschadet in Masaka angekommen.
Unter anderem haben wir uns in Masaka mit Father Edward getroffen, den wir schon seit seinem Umzug in ein anderes Parish nicht mehr gesehen hatten. Auch besuchten wir Johanna, eine Deutsche, die in Masaka wohnt, die sich sehr über unseren Besuch freute und mit der wir uns lange unterhalten haben. Zuletzt hat sie uns hausgemachte Marmelade, Käse (!!!) und ein etwas hochwertigeres, dunkleres Brot (sonst gibt es immer nur weißes Toastbrot) mitgegeben, worüber wir uns seeehr gefreut haben.
Auf dem Heimweg sind wir dann doch über den normalen Weg in Richtung Makondo gefahren, da es tagsüber trocken war und die Sonne hier schnell wieder alles trocknet. So dachten wir auch dieses mal! Bis Kymokama, das Dorf in nächster Nähe zu unserem Parish, ging alles gut, doch unten im Tal lag ein Lastwagen im Graben, der durch den Schlamm in die Wassergräben neben dem Weg gerutscht ist und seine Fracht (Steine für eine Baustelle) mitten auf den Weg abgeladen hatte. Einige Helfer waren, wie wir später erfahren haben, shcon seit dem späten Nachmittag damit beschäftigt hilflose Versuche zu unternehmen das Fahrzeug auszugraben... Father Pascal versuchte seinen Geländewagen an der Unfallstelle vorbei zu manövrieren, was jedoch schiefging und somit auch im Wassergraben endete. Es war bereits nach 21 Uhr und es war stockfinster. Das Auto war durch den 30cm tiefen Schlamm nicht manövrierfährig und somit mussten wir es mit Brettern und Geschiebe in Postition bringen, damit wir aus dem Graben herauskamen. Da es sich bei den Helfern zum größten Teil um Bauarbeiter handelte, wollten diese uns nicht so recht glauben, als wir selbst einige Ideen hervorbrachten, mit denen man das Fahrzeug evtl. aus dem Dreck ziehen, bzw. an dem Haufen Geröll vorbeifahren könnte. Wir haben immer wieder versucht die Leute davon zu überzeugen, dass unser Weg sicherlich klappen würde, wenn sie nur mithelfen würde. Nach insgesamt einer guten Stunde Arbeit und gescheiterter Versuche willigten die Leute schließlich ein und halfen uns Daniels Idee umzusetzen. Einige Minuten später waren wir an der Stelle vorbei und konnten hoch ins Parish fahren. Wie unsere Schuhe, Kleider und natürlich das Auto aussahen, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Glücklicherweise haben Daniel und Ich bereits am Morgen unsere Bergschuhe angezogen, da wir schon damit gerechnet haben, evlt. ein Auto schieben zu müssen... ;)
Gestern war ich Nachmittags ein wenig spazieren, um mir nochmals im Tageslicht die Folgen des Regens anzuschauen. Die Landschaft unten im Tal war nicht mehr wiederzuerkennen. Es sah eher aus wie ein See, in dem Bäume und Gräser wachsen. Die Straße war wie ein Acker, obwohl sie durch Father Edward repariert wurde. Das Unterfangen der Bauarbeiter mit ihrem Lastwagen hat natürlich noch einen unnötigen Teil dazubeigetragen. Wir können nicht so recht verstehen, warum die Männer ausgerechnet in dieser Zeit mit einem Lastwagen voller Geröll diese Straße fahren mussten, wo doch allseits bekannt ist, dass die Straßen durch die Regenfällt aufgeweicht und matschig sind. Auch Father Pascal hat nochmal nachgefragt und ihm wurde nochmals bestätigt, dass die Lieferung nicht zwangsläufig hätte stattfinden müssen, sondern auch noch ein paar Tage Zeit gehabt hätte, bis die Straßen wieder trocken gewesen wären... nun ja.
Unter anderem haben wir uns in Masaka mit Father Edward getroffen, den wir schon seit seinem Umzug in ein anderes Parish nicht mehr gesehen hatten. Auch besuchten wir Johanna, eine Deutsche, die in Masaka wohnt, die sich sehr über unseren Besuch freute und mit der wir uns lange unterhalten haben. Zuletzt hat sie uns hausgemachte Marmelade, Käse (!!!) und ein etwas hochwertigeres, dunkleres Brot (sonst gibt es immer nur weißes Toastbrot) mitgegeben, worüber wir uns seeehr gefreut haben.
Auf dem Heimweg sind wir dann doch über den normalen Weg in Richtung Makondo gefahren, da es tagsüber trocken war und die Sonne hier schnell wieder alles trocknet. So dachten wir auch dieses mal! Bis Kymokama, das Dorf in nächster Nähe zu unserem Parish, ging alles gut, doch unten im Tal lag ein Lastwagen im Graben, der durch den Schlamm in die Wassergräben neben dem Weg gerutscht ist und seine Fracht (Steine für eine Baustelle) mitten auf den Weg abgeladen hatte. Einige Helfer waren, wie wir später erfahren haben, shcon seit dem späten Nachmittag damit beschäftigt hilflose Versuche zu unternehmen das Fahrzeug auszugraben... Father Pascal versuchte seinen Geländewagen an der Unfallstelle vorbei zu manövrieren, was jedoch schiefging und somit auch im Wassergraben endete. Es war bereits nach 21 Uhr und es war stockfinster. Das Auto war durch den 30cm tiefen Schlamm nicht manövrierfährig und somit mussten wir es mit Brettern und Geschiebe in Postition bringen, damit wir aus dem Graben herauskamen. Da es sich bei den Helfern zum größten Teil um Bauarbeiter handelte, wollten diese uns nicht so recht glauben, als wir selbst einige Ideen hervorbrachten, mit denen man das Fahrzeug evtl. aus dem Dreck ziehen, bzw. an dem Haufen Geröll vorbeifahren könnte. Wir haben immer wieder versucht die Leute davon zu überzeugen, dass unser Weg sicherlich klappen würde, wenn sie nur mithelfen würde. Nach insgesamt einer guten Stunde Arbeit und gescheiterter Versuche willigten die Leute schließlich ein und halfen uns Daniels Idee umzusetzen. Einige Minuten später waren wir an der Stelle vorbei und konnten hoch ins Parish fahren. Wie unsere Schuhe, Kleider und natürlich das Auto aussahen, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Glücklicherweise haben Daniel und Ich bereits am Morgen unsere Bergschuhe angezogen, da wir schon damit gerechnet haben, evlt. ein Auto schieben zu müssen... ;)
Gestern war ich Nachmittags ein wenig spazieren, um mir nochmals im Tageslicht die Folgen des Regens anzuschauen. Die Landschaft unten im Tal war nicht mehr wiederzuerkennen. Es sah eher aus wie ein See, in dem Bäume und Gräser wachsen. Die Straße war wie ein Acker, obwohl sie durch Father Edward repariert wurde. Das Unterfangen der Bauarbeiter mit ihrem Lastwagen hat natürlich noch einen unnötigen Teil dazubeigetragen. Wir können nicht so recht verstehen, warum die Männer ausgerechnet in dieser Zeit mit einem Lastwagen voller Geröll diese Straße fahren mussten, wo doch allseits bekannt ist, dass die Straßen durch die Regenfällt aufgeweicht und matschig sind. Auch Father Pascal hat nochmal nachgefragt und ihm wurde nochmals bestätigt, dass die Lieferung nicht zwangsläufig hätte stattfinden müssen, sondern auch noch ein paar Tage Zeit gehabt hätte, bis die Straßen wieder trocken gewesen wären... nun ja.
der Weg vom Parish nach Kyamukama. In der Mitte der LKW. Die Straße erneut kaputt.
Sumpf an Stelle von Wald.
normalerweise ein trockener Waldweg...
Die Straße zum Parish erinnert eher an ein Moorast.
Abflussrohr unterhalb der Straße. Etwas merkwürdige Farben, welches das Wasser dort annahm...
Als ich so umher wanderte und einige Landschaftsaufnahmen machte, sprach mich ein älterer Herr an, der mit seiner Kuhherde unterwegs war und versuchte mir auf Luganda etwas zu erklären. Jedoch ist mein Luganda nicht gut genug, als dass ich ihn verstanden hätte. Somit war ich froh, als einer unserer S1-Schüler herbeikam und mir half den alten Herr zu übersetzen. Der Hirte wollte nur, dass ich von ihm und seiner Herde ein Foto mache, welches ich ihm dann entwickeln lasse. Ich versicherte ihm, nachdem wir die Aufnahme gemacht hatten, dass ich beim nächsten Besuch in Masaka das Bild in einem Photostudio ausdrucken lassen werde und es ihm dann zukommen lassen würde. Er war überglücklich und verbeugte sich vor mir und hörte nicht auf sich bei mir zu bedanken. :)
Dann sprach er erneut auf Luganda zu mir und nachdem mir Alama übersetzt hat, war klar, dass der Hirte mir ein Kalb schenken möchte, da es für ihn eine große Ehre sei, dass ich ihm ein Foto von ihm schenken werde. Ich war sprachlos und dankte ihm vielmals. Da das Kalb noch sehr jung sei und somit nicht bei der Herde sein kann, versicherte er mir, es in einigen Tagen hoch zum Parish zu bringen!
Für mich war es eine sehr bewegende und besondere Begegnung, da Kühe hier sehr wertvoll sind und es somit ein sehr bedeutendes Geschenk ist, ein Kälbchen von einem einfachen Hirten geschenkt zu bekommen.
Das war’s auch schon wieder für heute. Heute werden wir mit einem Bekannten vielleicht ein nahegelegenes Gefängnis besichtigen, von dem wir immer wieder Sträflinge hier in den Feldern arbeiten sehen. Das wird sicherlich auch ein sehr bewegendes Erlebnis.
Schönen Tag und bis zum nächsten Mal.
Grüße natürlich auch von Daniel,
Philipp
Sonntag, 2. Mai 2010
Net-, Fuß-, und Volleyballturnier in der Primary School nebenan.
Hallo Zusammen,
vor 2 Wochen, habe ich ganz vergessen im letzten Post zu erwähnen, hat hier in der Primary nebenan ein recht großes Turnier stattgefunden, zu dem auch die Secondary eingeladen wurde. Zunächst wurde das Finale der "Inter House Competition" in Netball ausgetragen. Danach sind die Lehrer der Secondary, also wir (ich konnte jedoch wegen der Schulter immer noch nicht mitspielen, habe also Schiedsrichter gespielt) gegen die Lehrerschaft der Primary im Volleyball angetreten. Es hat sich als nicht ganz einfach herausgestellt, da beide Mannschaften nicht zusammen trainiert hatten, geschweige denn die Regeln gut kannten. Wir haben ja im letzten Term versucht häufiger mit unseren Lehrerkollegen Volleyball zu spielen, jedoch kam immer etwas dazwischen, oder sie waren nicht sehr motiviert. Nichtdestotrotz hat unser Team mit 2:1 gegen die Konkurenz von nebenan gewonnen. :)
Nach dem Lehrerturnier wurde dann noch das Finale der "Inter House Competition" im Fußball ausgetragen, wo 2 Teams der Primary gegeneinander angetreten sind.
Im selben Abwasch wurden wir von einer der Irischen Schwestern gefragt, ob wir Interesse daran hätten, öfter mal mit den Krankenschwestern der Station Volleyball zu spielen, da sie das früher immer mal wieder getan hätten. Wir willigten ein und vereinbarten einen Termin. Das erste Treffen hat bereits stattgefunden und hat im großen und ganzen auch ganz gut geklappt. Die Fathers waren auch mit der Partie und somit kam ein ganz nettes Spiel zu Stande.
Hier also die Bilder der Veranstaltung in der Primary:
vor 2 Wochen, habe ich ganz vergessen im letzten Post zu erwähnen, hat hier in der Primary nebenan ein recht großes Turnier stattgefunden, zu dem auch die Secondary eingeladen wurde. Zunächst wurde das Finale der "Inter House Competition" in Netball ausgetragen. Danach sind die Lehrer der Secondary, also wir (ich konnte jedoch wegen der Schulter immer noch nicht mitspielen, habe also Schiedsrichter gespielt) gegen die Lehrerschaft der Primary im Volleyball angetreten. Es hat sich als nicht ganz einfach herausgestellt, da beide Mannschaften nicht zusammen trainiert hatten, geschweige denn die Regeln gut kannten. Wir haben ja im letzten Term versucht häufiger mit unseren Lehrerkollegen Volleyball zu spielen, jedoch kam immer etwas dazwischen, oder sie waren nicht sehr motiviert. Nichtdestotrotz hat unser Team mit 2:1 gegen die Konkurenz von nebenan gewonnen. :)
Nach dem Lehrerturnier wurde dann noch das Finale der "Inter House Competition" im Fußball ausgetragen, wo 2 Teams der Primary gegeneinander angetreten sind.
Im selben Abwasch wurden wir von einer der Irischen Schwestern gefragt, ob wir Interesse daran hätten, öfter mal mit den Krankenschwestern der Station Volleyball zu spielen, da sie das früher immer mal wieder getan hätten. Wir willigten ein und vereinbarten einen Termin. Das erste Treffen hat bereits stattgefunden und hat im großen und ganzen auch ganz gut geklappt. Die Fathers waren auch mit der Partie und somit kam ein ganz nettes Spiel zu Stande.
Hier also die Bilder der Veranstaltung in der Primary:
Vor dem Spiel hatten wir noch eine ordentliche Diskussion mit ein paar unserer Kollegen über Prügelstrafen bei Kindern. Wie wir natürlich schon vorher wussten, waren die Meinungen darüber sehr konträr...
4 unserer Kollegen von St. Denis
Zusschauer der Primary ;)
Netball.
die Preise für die Gewinner.
Im Hintergrund kurzes Briefing der Fußballteams
Mittwoch, 28. April 2010
Wiedergeburt meines Laptops!
Hallo Zusammen,
ich muss mich entschuldigen, dass ich schon so lange nichts mehr von uns habe verlauten lassen. Ich kann euch versichern, dass es uns soweit prima geht. Die Hauptgründe der langen Funkstille liegen darin, dass in letzter Zeit nicht allzu viel neues geschehen ist und vor Allem, da das System meines Laptops durch einen Virus zerstört wurde und somit viele Vorgänge nicht mehr zugelassen hat. Sofort haben wir meine Dateinen zwischengespeichert und versucht die Festplatte zu formatieren, was für uns normalerweise kein großes Problem darstellt. Jedoch sah es in diesem Fall anders aus. Der Virus scheint mich aus der Administrator-Rolle geworfen zu haben und lies eine Formatierung schlichtweg nicht zu. Nicht einmal diverse Telefonate konnten hier weiterhelfen. Nun muss man hinzufügen, dass hier im "Nowhere" Computerspezialisten nicht so weit verbreitet sind, wie zuhause in Deutschland. Trotzdem habe ich in einem Internetcafe in Masaka, der nächsten Kleinstadt, einen jungen Mann gefunden, der sich recht gut mit Computern und ihrem Innenleben auskannte. Da das Gerät nach der ersten Behandlung noch immer nicht funktionierte, musste ich ein weiteres Mal nach Masaka fahren. Dieses mal verbrachten James und ich 8 Stunden damit, diverse Dinge auszuprobieren, um hinter das Problem zu kommen. Nach dem wir alle Register gezogen hatte und kurz davor waren das Handtuch zu werfen, kam uns die Idee es noch mit der neuesten Version von Windows zu versuchen. Also spielten wir Windows 7 auf und prompt funktionierte es...
So viel zu meiner Rechtfertigung ;)
Auch haben wir vor ein paar Wochen die Idee gehabt, ein Haustier zu halten, da wir gerade mitten in der Klausurphase steckten und auf andere Gedanken kommen wollten. Was hält man sich hier am besten für ein Haustier? - Natürlich einen Gecko! ;)
Wir haben uns also sofort daran gemacht aus Kartons, Plastikflaschen etc. ein Terarium zu bauen, in dem wir den vor dem Haus gefangenen Gecko artgerecht unterkommen lassen können. ;)
WIr haben dann regelmäßig am Abend ordentliche Portionen an Mücken, Faltern und anderen Insekten gefangen, damit er auch ausreichend zu fressen hat.
Nach und nach sind noch weitere Exemplare dazu gekommen und am Ende hatten wir 3 Geckos in unserem "Gehege". Jedoch müssen die 3 Rabauken irgendwie ein Hintertürchen gefunden haben, aus dem sie flüchten konnten, denn eines Tages war das Terarium wieder leer ;)
Die End of Term Examinations sind nun vorüber, wurden korrigiert und eingereicht und somit hat der Term 1 2010 bereits geschlossen.
Das heißt, unsere Schule ist nun für 4 Wochen geschlossen. In dieser Zeit werden wir uns anderweitig beschäftigen. Zum einen versuchen wir mit den Kindern der Umgebung regelmäßig Baseball und mit den Schwestern der Krankenstation und unseren Pfarrern des Öfteren Volleyball zu spielen.
Zum anderen haben wir geplant 2 Wochen in Mbiriizi zu verbringe, wo wir bei Father Adrian wohnen werden und ein wenig in unserer Partnerschule St. Josma aushelfen werden. Sei es im Ziegenprojekt, oder mit der Eltern-Organisation JOMPADO.
Jedoch müssen wir davor noch unser Visum verlängern, welches Anfang Mai auslaufen wird. Wenn es über die Behörden in Masaka nicht klappt, werden wir wohl oder übel nochmal nach Ruanda fahren müssen, um dort nach ein paar Tagen Aufenthalt erneut nach Uganda einzureisen.
Das wird sich nun in den kommenden Tagen herausstellen.
Vergangene Woche haben wir Emmanuel, einen Freund von uns, der in Michunda, einem benachbarten Dorf, wohnt besucht und die Bäckerei seiner Familie besichtigt. Für uns war es vor allem deshalb sehr interessant, da wir auch Bäckereien in Deutschland gesehen haben und somit eine Art Vergleich herstellen konnten. Wir haben angeboten ihm eines Tages mal beim Backen zu helfen, was er sehr begrüßt hat. Außerdem hat er sich sehr offen gegenüber neuen Rezepten gezeigt. Vielleicht können wir doch noch das Vollkornbrot in Afrika etablieren ;) Es wäre auf jeden Fall eine Marktlücke. Es bleibt jedoch das Problem der Zutatenbeschaffung...
Außerdem mussten wir unser Volleyballfeld reparieren, da einer der Pfosten von Termiten zerfressen wurde, umgeknickt ist und umgehend von jemandem (vermutlich zu Feuerholzzwecken...) geklaut wurde... Also haben wir einen neuen Pfosten geschlagen und dieses Mal die von Opa erlernte Methode angewendet, in der man einen Pfosten im offenen Feuer konserviert.
Da gerade diese Tage die heißesten der vergangenen Monate waren, haben wir uns beide bei der Arbeit einen ordentlichen Sonnenbrand im Hals-, Wadenbereich und auf der Nase geholt. Nun ja, wir mussten uns mal wieder eingestehen, dass die Sonne am Äquator in einer ganz anderen Liga spielt, als die im deutschen Hochsommer. (:
Vor einigen Tagen haben wir einen unserer vier fleißig krähenden Hähne geschlachtet, da sich die vier Konkurrenten ununterbrochen harte Kämpfe lieferten. Die Art und Weise wie geschlachtet wurde, war etwas anders, als ich es gewohnt war. Auch als ich erzählt habe, dass ich es gewohnt bin Hühner normalerweise mit einem Beil zu schlachten, brach großes Gelächter aus. Auf jeden Fall konnte man klar sehen, dass das Schlachten hier Männerarbeit ist und das Kochen dann den Köchinnen überlassen wird. Also habe ich, da ich auf Grund eines Problems mit meiner Schulter nicht mit Daniel und den Fathers zum Volleyballspielen konnte, mit Deus und Emmanuel den Hahn geschlachtet und soweit vorbereitet, dass ihn Florence nur noch kochen musste. Für mich war es das erste Mal, dass ich ein Tier gegessen habe, wo ich zuvor selbst beim Schlachten geholfen habe. Aber da wir im Laufe unseres Aufenthaltes essenstechnisch abgehärtet wurden, schmeckte es auch mir vorzüglich!
Nach der Hahn-Aktion fuhr ich noch mit Deus und Emmanuel zu einigen Familien in die absolute Pampa, in die ich bisher noch nicht vorgestoßen war. Um Blätter von Süßkartoffeln und Bananenstöcke zu erbeuten, mussten wir in die unwirklichsten Gegenden fahren, wobei Deus den kleinen Pickup über Pfade, durch Plantagen etc. manövrierte. Hätten mich die beiden dort zurückgelassen, hätte ich wohl nie mehr zurück nach Kymakama gefunden. :D
Ansonsten gibt es nicht viel Neues.
Ich melde mich wieder, sobald es wieder ausreichend Erzählstoff gibt,
Liebe Grüße auch von Daniel,
Philipp
ich muss mich entschuldigen, dass ich schon so lange nichts mehr von uns habe verlauten lassen. Ich kann euch versichern, dass es uns soweit prima geht. Die Hauptgründe der langen Funkstille liegen darin, dass in letzter Zeit nicht allzu viel neues geschehen ist und vor Allem, da das System meines Laptops durch einen Virus zerstört wurde und somit viele Vorgänge nicht mehr zugelassen hat. Sofort haben wir meine Dateinen zwischengespeichert und versucht die Festplatte zu formatieren, was für uns normalerweise kein großes Problem darstellt. Jedoch sah es in diesem Fall anders aus. Der Virus scheint mich aus der Administrator-Rolle geworfen zu haben und lies eine Formatierung schlichtweg nicht zu. Nicht einmal diverse Telefonate konnten hier weiterhelfen. Nun muss man hinzufügen, dass hier im "Nowhere" Computerspezialisten nicht so weit verbreitet sind, wie zuhause in Deutschland. Trotzdem habe ich in einem Internetcafe in Masaka, der nächsten Kleinstadt, einen jungen Mann gefunden, der sich recht gut mit Computern und ihrem Innenleben auskannte. Da das Gerät nach der ersten Behandlung noch immer nicht funktionierte, musste ich ein weiteres Mal nach Masaka fahren. Dieses mal verbrachten James und ich 8 Stunden damit, diverse Dinge auszuprobieren, um hinter das Problem zu kommen. Nach dem wir alle Register gezogen hatte und kurz davor waren das Handtuch zu werfen, kam uns die Idee es noch mit der neuesten Version von Windows zu versuchen. Also spielten wir Windows 7 auf und prompt funktionierte es...
So viel zu meiner Rechtfertigung ;)
Auch haben wir vor ein paar Wochen die Idee gehabt, ein Haustier zu halten, da wir gerade mitten in der Klausurphase steckten und auf andere Gedanken kommen wollten. Was hält man sich hier am besten für ein Haustier? - Natürlich einen Gecko! ;)
Wir haben uns also sofort daran gemacht aus Kartons, Plastikflaschen etc. ein Terarium zu bauen, in dem wir den vor dem Haus gefangenen Gecko artgerecht unterkommen lassen können. ;)
WIr haben dann regelmäßig am Abend ordentliche Portionen an Mücken, Faltern und anderen Insekten gefangen, damit er auch ausreichend zu fressen hat.
Nach und nach sind noch weitere Exemplare dazu gekommen und am Ende hatten wir 3 Geckos in unserem "Gehege". Jedoch müssen die 3 Rabauken irgendwie ein Hintertürchen gefunden haben, aus dem sie flüchten konnten, denn eines Tages war das Terarium wieder leer ;)
Gerald ;)
das fertige Terarium, mit Futterschleuse
Die End of Term Examinations sind nun vorüber, wurden korrigiert und eingereicht und somit hat der Term 1 2010 bereits geschlossen.
bei der Korrektur
der Muster-Dialog eines der fleißigsten Schüler,
leider war diese Leistung nicht gerade der Regelfall ;)
Das heißt, unsere Schule ist nun für 4 Wochen geschlossen. In dieser Zeit werden wir uns anderweitig beschäftigen. Zum einen versuchen wir mit den Kindern der Umgebung regelmäßig Baseball und mit den Schwestern der Krankenstation und unseren Pfarrern des Öfteren Volleyball zu spielen.
Zum anderen haben wir geplant 2 Wochen in Mbiriizi zu verbringe, wo wir bei Father Adrian wohnen werden und ein wenig in unserer Partnerschule St. Josma aushelfen werden. Sei es im Ziegenprojekt, oder mit der Eltern-Organisation JOMPADO.
Jedoch müssen wir davor noch unser Visum verlängern, welches Anfang Mai auslaufen wird. Wenn es über die Behörden in Masaka nicht klappt, werden wir wohl oder übel nochmal nach Ruanda fahren müssen, um dort nach ein paar Tagen Aufenthalt erneut nach Uganda einzureisen.
Das wird sich nun in den kommenden Tagen herausstellen.
Vergangene Woche haben wir Emmanuel, einen Freund von uns, der in Michunda, einem benachbarten Dorf, wohnt besucht und die Bäckerei seiner Familie besichtigt. Für uns war es vor allem deshalb sehr interessant, da wir auch Bäckereien in Deutschland gesehen haben und somit eine Art Vergleich herstellen konnten. Wir haben angeboten ihm eines Tages mal beim Backen zu helfen, was er sehr begrüßt hat. Außerdem hat er sich sehr offen gegenüber neuen Rezepten gezeigt. Vielleicht können wir doch noch das Vollkornbrot in Afrika etablieren ;) Es wäre auf jeden Fall eine Marktlücke. Es bleibt jedoch das Problem der Zutatenbeschaffung...
Emmanuel bereitet die Teigwanne vor
die Backstube
das Herzstück der Bäckerei von Außen gesehen.
Außerdem mussten wir unser Volleyballfeld reparieren, da einer der Pfosten von Termiten zerfressen wurde, umgeknickt ist und umgehend von jemandem (vermutlich zu Feuerholzzwecken...) geklaut wurde... Also haben wir einen neuen Pfosten geschlagen und dieses Mal die von Opa erlernte Methode angewendet, in der man einen Pfosten im offenen Feuer konserviert.
Da gerade diese Tage die heißesten der vergangenen Monate waren, haben wir uns beide bei der Arbeit einen ordentlichen Sonnenbrand im Hals-, Wadenbereich und auf der Nase geholt. Nun ja, wir mussten uns mal wieder eingestehen, dass die Sonne am Äquator in einer ganz anderen Liga spielt, als die im deutschen Hochsommer. (:
Vor einigen Tagen haben wir einen unserer vier fleißig krähenden Hähne geschlachtet, da sich die vier Konkurrenten ununterbrochen harte Kämpfe lieferten. Die Art und Weise wie geschlachtet wurde, war etwas anders, als ich es gewohnt war. Auch als ich erzählt habe, dass ich es gewohnt bin Hühner normalerweise mit einem Beil zu schlachten, brach großes Gelächter aus. Auf jeden Fall konnte man klar sehen, dass das Schlachten hier Männerarbeit ist und das Kochen dann den Köchinnen überlassen wird. Also habe ich, da ich auf Grund eines Problems mit meiner Schulter nicht mit Daniel und den Fathers zum Volleyballspielen konnte, mit Deus und Emmanuel den Hahn geschlachtet und soweit vorbereitet, dass ihn Florence nur noch kochen musste. Für mich war es das erste Mal, dass ich ein Tier gegessen habe, wo ich zuvor selbst beim Schlachten geholfen habe. Aber da wir im Laufe unseres Aufenthaltes essenstechnisch abgehärtet wurden, schmeckte es auch mir vorzüglich!
anstatt eines Beiles wurde ein Küchenmesser verwendet...
ein "Rinden"-Streifen einer Bananenstaude zum Verbinden der Halsschlagader...:-/
Heißes Wasser zur leichteren Entfernung der Federn
Nach der Hahn-Aktion fuhr ich noch mit Deus und Emmanuel zu einigen Familien in die absolute Pampa, in die ich bisher noch nicht vorgestoßen war. Um Blätter von Süßkartoffeln und Bananenstöcke zu erbeuten, mussten wir in die unwirklichsten Gegenden fahren, wobei Deus den kleinen Pickup über Pfade, durch Plantagen etc. manövrierte. Hätten mich die beiden dort zurückgelassen, hätte ich wohl nie mehr zurück nach Kymakama gefunden. :D
Fahrt durch die Felder...
Ansonsten gibt es nicht viel Neues.
Ich melde mich wieder, sobald es wieder ausreichend Erzählstoff gibt,
Liebe Grüße auch von Daniel,
Philipp
Dienstag, 6. April 2010
Ostermontagsausflug an den Lake Nabugabo!
Hallo Zusammen,
am Ostermontag, also gestern, haben wir die Chance genutzt, dass unsere Priester den Nachmittag frei hatten und sind mit der kompletten Parish-Truppe an den Lake Nabugabo gefahren.
Bei strahlendem Sonnenschein, 25°C Wassertemperatur, gutem Essen und lauter gutgelaunten Menschen hatten wir einen super Tag.
Da keiner der Einheimischen wirklich schwimmen kann und Daniel Probleme mit seinem linken Ohr hat, blieb mir nichts anderes übrig, als alleine schwimmen zu gehen! :)
Es tat gut, endlich mal wieder in einem See schwimmen zu können!
Wir haben außerdem einen Volleyball und einige Baseballhandschuhe + Bälle mitgebracht und somit haben wir mit allen zusammen Volleyball und Baseball-Werf-und-Fangen gespielt. Wir waren absolut überrascht, wie sportlich unsere Fathers sind. Beide sind auf dem Rasen herumgehechtet wie Oliver Kahn zu seinen Glanzzeiten, hatten ein Ballgefühl, wie wir es nie erwartet hätten.
Hat echt riesen Spaß gemacht!
Dann gab es Mittagessen. Die Fathers hatten bereits im Vorhinein ein ordentliches Buffet bestellt! Es gab Kartoffeln, Spaghetti, Gemüse, für jeden einen kompletten Tilapia-Fisch, diverse Soßen, natürlich Matooke und Reis. Wir sind fast geplatzt. :)
Dann sind wir nach Hause gefahren und sind etwa um 23.00 Uhr angekommen...
Doch dem nciht genug. Wir mussten noch Unterricht für den kommenden Tag, also heute, vorbereiten. ;)
Hier noch ein paar Bilder vom gestrigen Ausflug:
Blick vom Terrace View Beach zum Sand Beach Resort
Sand Beach Resort. Dort fand gestern ein großes Festival statt,
wo einige der in Uganda bekannten Musiker auftraten.
Florence, unsere Köchin und Daniel spielen Volleyball
Florence, Stella, Ich, Daniel
Father Pascal, Ich, Daniel; Florence, Father John Bosco
und ein Seminarist beim Volleyball
Deus, einer der Parishangestellten
verdrückte zwei komplette Tilapia-Fische! ;)
Father Pascal's multitasking: Guiness + Telefonat
Father John Bosco
Heute Nachmittag hatten wir endlich die Lehrerkollegen (zumindest ein paar davon) soweit, dass sie endlich mal ihren Hintern hochbekommen haben und mit ein paar Primary-Lehrern und uns zum Baseballspielen gegangen sind!
Sogar Father John Bosco hat mitgespielt und hat sich erneut als der mit Abstand begabteste und sportlichste, der Neulinge herausgestellt ;)
Wir waren wieder einmal seeeehr von ihm beeindruckt!
Im Großen und Ganzen hat es jedem der Lehrer etc. Spaß gemacht und somit hoffen wir, dass wir das öfters mit ihnen auf die Reihe bekommen. Soll nicht heißen, dass es an uns läge, wenn es nicht klappt. Es war bereits des Öfteren so, dass alle zustimmten und dann, als es endlich soweit war, wieder den Schwanz eingezogen haben... naja. so sind sie halt unsere Kollegen... ;)
Das war's wieder für heute. Wir sind alle müde und freuen uns auf's Abendessen.
Schönen Abend euch und bis bald.
Philipp
Sonntag, 4. April 2010
Frohe Ostern - Happy Easter !!!
KULIKA AMAZUUKIRA !
Ich wünsche allen Lesern und Besuchern unserer Seite Frohe Ostern!
Hoffentlich habt ihr besseres Wetter, als wir hier. Als heute Morgen die Messe startete, waren alle Menschen bis auf die Haut nass, da die meisten mit dem Fahrrad, oder zu Fuß kamen und oft mehrere Stunden unterwegs sind.
Wir hatten Glück, da wir nur 30m aus unserem Zimmer rüber zur Kirche laufen mussten...
Nach der Messe hatten wir noch Besuch aus Kampala, Henry und seine Frau Jane kamen noch auf eine Tasse Tee vorbei und haben somit gleichzeitig unseren neuen Essraum eingewiehen.
Die Fathers sind den ganzen Tag unterwegs um irgendwelche Messen in den "Outstations" zu halten. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich das nicht machen muss! ;)
Zunächst mal ein paar Vergleichsfotos des Zimmers, welches in den letzten Wochen vom Lagerraum für Holz, Müll, Mais und Kaffee zum durchaus gemütlichen Esszimmer umfunktioniert wurde:
VORHER:
NACHHER:
FUSIONIERUNG:
Die Fathers haben bereits Sofas und Sessel bestellt,
die zusammen mit einem Fernseher die Ausstattung eines
kleinen Wohnzimmers ergeben sollen...
Kaffeebohnen
NACHHER:
Daniel, Henry, Jane, Kawalya, Scovia, Ich
Mittlerweile hat sich der Himmel aufgeklart, ist wolkenlos und somit ist auch die Sonne zum Vorschein gekommen und sorgt bereits wieder für Hitze! ;)
Das war's für Heute auch schon wieder! Ich wünsche allen einen schönen Ostersonn- und Montag und hoffe, dass wir bald wieder voneinander hören werden.
Tulabagane!
Philipp
Dienstag, 30. März 2010
BASEBALL in "the middle of nowhere!"
Hallo,
Wie ich bereits in den letzten Berichten erzählte, hatten wir Besuch von Amerikanern. Diese haben eine große Reisetasche voller Baseballausrüstung mitgebracht und uns somit ermöglicht eine weiter Opposition zum allmächtigen Fußball zu gründen!
Unter der Anleitung von Al, dem Mann der Direktorin von "Into Your Hands" und seinem Sohn Luke haben wir also vergangene Woche begonnen mit einigen Schülern Baseball zu spielen. Weder die Lehrer, noch die Schüler hatten bis dato von diesem Sport gehört. Also war die Begeisterung groß.
Nach einigen Wurf & Fang und Abschlagübungen, haben wir dann mit 2 Teams angefangen "richtig" zu spielen. Bases auf dem Fußballplatz hinter den Schulen verteilt und grob das Regelwerk erklärt!
Hier also ein paar Eindrücke davon:
Wie ich bereits in den letzten Berichten erzählte, hatten wir Besuch von Amerikanern. Diese haben eine große Reisetasche voller Baseballausrüstung mitgebracht und uns somit ermöglicht eine weiter Opposition zum allmächtigen Fußball zu gründen!
Unter der Anleitung von Al, dem Mann der Direktorin von "Into Your Hands" und seinem Sohn Luke haben wir also vergangene Woche begonnen mit einigen Schülern Baseball zu spielen. Weder die Lehrer, noch die Schüler hatten bis dato von diesem Sport gehört. Also war die Begeisterung groß.
Nach einigen Wurf & Fang und Abschlagübungen, haben wir dann mit 2 Teams angefangen "richtig" zu spielen. Bases auf dem Fußballplatz hinter den Schulen verteilt und grob das Regelwerk erklärt!
Hier also ein paar Eindrücke davon:
Allen aus S2
Al demonstriert den Abschlag
erste Versuche
Daniel weist ein...
eigene Abschlagübungen
Pitch and hit!
Zu dumm, dass ich mir am vergangenen Freitag beim Baseballspielen die Außenbänder des linken Fußes gezerrt habe (das alte Dilemma...) und somit als Spieler ausgefallen bin. Da ich aber meine Bandage von zuhause mitgebracht habe, konnte ich immerhin nach einigen Tagen wieder als einbeiniger Pitcher mitspielen! ;)
Bizimungu aus S3
Luke.
Zuletzt noch ein paar weitere Fotos aus der Schule, während wir auf das Ende des Regens gewartet haben, um mit dem Baseballtraining beginnen zu können.
Luke und 3 Schüler aus S3 tauschen sich über Mathe aus ;)
Miriam aus S2
Lawrence unser Künstler aus S3
Am Sonntag haben uns dann alle Besucher wieder verlassen und so langsam aber sicher kehrt der Schulalltag zurück. Da durch die ganzen Aktivitäten rund um die Sponsoren der Stundenplan sehr verändert wurde.
Kurz nach Ostern fangen hier dann auch schon die End Of Term Examinations an. Gestern haben wir bereits unsere Klausuren für S1-S3 fertiggestellt.
Das war's dann auch schon für heute.
Ich muss zum Mittagessen.
Liebe Grüße,
Philipp
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